| Das Okavango-Delta ist mit
einer Fläche, die größer als
Schleswig-Holstein oder Belgien ist, das größte
Binnendelta der Welt. Der aus dem Hochland Angolas
zufließende Okavango trifft in Botswana
auf die Sandsavanne der Kalahari und bildet
eine einzigartige Verbindung: Wüste und
Delta.
Im Bereich des Okavango-Deltas bildet die östliche
Okavango-Penhandle ein aus fünf Hauptarmen
bestehendes Geflecht an Flussläufen, Wasseradern,
Seen, Inseln und Waldflächen, das zurecht
den Titel »größtes Naturparadies
der Welt« trägt. Das Tor zum Okavango-Delta
ist die Stadt Maun.
Traditionell bewegt man sich stakend im Mokoro,
dem hölzernen Einbaum, durch diese urwüchsige
Sumpflandschaft, die heute ganzjährig zu
besuchen ist. Im Interesse des Baumbestandes
werden mehr und mehr Aluminium-Mokoros genutzt,
die ebenfalls höchste Sicherheit auch bei
unerwarteten Begegnungen mit Krokodilen und
den ungekrönten Herrschern der Sümpfe,
den Hippos bieten.
Zu den spektakulärsten Okavango-Erlebnissen
gehört auch ein Überflug über
das Delta. Zahlreiche »Buschflieger«
bieten ihre Dienste in und ab Maun an. Riesige
Elefanten- und Büffelherden ziehen unter
ihnen durch das Deltas, ein unvergessliches
Erlebnis. Aber auch Zebras, Springböcke,
Seeadler und Klaffschnabelstörche sind
zu entdecken. Seit kurzer Zeit sind sogar die
Nashörner wieder heimisch. Im Zentrum des
Deltas, auf Chief’s Island sorgt ein Pärchen
dafür, dass diese lange Zeit bedrohte Tierart
hier wieder ihr Refugium finden kann.
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